Der FC St. Pauli hat am Freitagabend bei Holstein Kiel mit einem 2:2-Unentschieden abgeschlossen. Trainer Marcel Rapp war enttäuscht, weil mehr drin war. Die Jungs haben alles gegeben und die Dinge gut umgesetzt. Damit sind wir zufrieden. Mit dem Ergebnis sind wir unzufrieden, aber das müssen wir akzeptieren und machen weiter.
Für Eric Smith blieb beim Anpfiff erneut nur ein Platz auf der Bank. Der schwedische Nationalspieler und WM-Fahrer kam dann zwar nach einer guten Stunde und damit früher als gegen Fürth, ist auf Dauer mit dieser Rolle aber sicherlich nicht zufrieden. Bekanntlich würde Smith den Verein aber ohnehin gerne noch bis zum Transferschluss am 1. September verlassen, um auch künftig erstklassig spielen zu können.
Derzeit allerdings fehlt es dem 29-Jährigen aber wohl an der passenden Alternative. „Uns liegt aktuell nichts vor, was daran etwas ändert und mit dem wir uns ernsthaft beschäftigen müssten“, erklärte St. Paulis Sportchef Andreas Bornemann gegenüber dem Morgenpost und betonte in diesem Zusammenhang auch den Status quo: „Eric ist nach Stand der Dinge ein Spieler des FC St. Pauli und hat wie jeder andere auch die Möglichkeit, sich über das Training für Einsätze zu empfehlen.“
Laut der Morgenpost soll es zwar durchaus Interesse von anderen Vereinen geben, darunter auch Bundesligisten, doch einen konkreten Vorstoß hat wohl noch kein Klub unternommen. Ob sich das in den nächsten zweieinhalb Wochen ändert, bleibt abzuwarten.
Der FC St. Pauli steht derzeit auf dem 16. Platz in der Bundesliga und hat in 3 Spielen 1 Punkt geholt. In der aktuellen Saison hat der Verein 26 Tore erzielt und 51 Karten konzediert. Die Mannschaft ist 50 Punkte hinter den Führenden Bayern München. Der nächste Spielabschnitt beginnt am 28. November mit einem Auswärtsspiel gegen Dynamo Dresden.
