FC St. Pauli hat in der 2. Bundesliga einen hart erkämpften Punkt bei Arminia Bielefeld geholt. Das Team von Trainer Marcel Rapp kam zweimal in Rückstand und glich beide Male aus, das Spiel endete 2:2.
Die Partie wurde live begleitet. Bielefeld ging bereits in der 13. Minute in Führung. Jannik Rochelt, der Flügelspieler der Arminen, traf zum 1:0. Doch St. Pauli reagierte schnell. Nur sieben Minuten später, in der 20. Minute, erzielte der japanische Stürmer Taichi Hara den verdienten Ausgleich.
Wie verlief die zweite Halbzeit?
Die zweite Halbzeit begann mit einem Rückschlag für die Gäste aus Hamburg. Joel Grodowski brachte Arminia Bielefeld kurz nach der Pause erneut in Führung. St. Pauli dominierte weiterhin das Spiel und hatte viel Ballbesitz, doch es fehlte lange an der nötigen Durchschlagskraft. Die entscheidende Veränderung brachte eine Wechselentscheidung von Marcel Rapp. Abdoulie Ceesay, der zur Halbzeit für einen anderen Offensivspieler eingewechselt worden war, traf in der 65. Minute zum endgültigen 2:2. Die Vorlage zu diesem wichtigen Tor lieferte Arkadiusz Pyrka.
Die Bilanz von vier Spielen ohne Sieg zu Saisonbeginn ist für die Ambitionen des Vereins natürlich enttäuschend. Aktuell belegt FC St. Pauli mit drei Punkten den 15. Platz in der Tabelle. Die Mannschaft hat sechs Tore erzielt, aber auch sieben kassiert, was eine negative Tordifferenz von minus eins bedeutet. Zu Tabellenführer Hertha BSC beträgt der Rückstand bereits neun Punkte.
Welche weiteren Szenen prägten das Spiel?
Das Spiel war von defensiven Unachtsamkeiten auf beiden Seiten geprägt. Arminia Bielefeld sah sogar ein Tor aberkannt. Ein Treffer von Marvin Mehlem wurde wegen eines Fouls an David Nemeth nicht gegeben. In der Schlussphase drängte St. Pauli noch auf den Siegtreffer, doch nach drei Minuten Nachspielzeit pfiff Schiedsrichter Florian Exner ab. Die Torhüter Ben Voll bei St. Pauli und Jonas Kersken bei Bielefeld hatten ansonsten eine ruhige Partie.
Was bedeutet das Ergebnis für die kommenden Aufgaben?
Der eingefangene Punkt gibt der Mannschaft zumindest etwas Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben. Die nächste Herausforderung wartet bereits am kommenden Wochenende. Dann empfängt FC St. Pauli im heimischen Millerntor-Stadion den VfL Wolfsburg. Das Spiel findet am 12. September 2026 statt. Wolfsburg liegt aktuell auf dem vierten Tabellenplatz und stellt damit einen starken Gegner dar. Alle anstehenden Termine sind auf unserer Spielplan-Seite zu finden.
Für Trainer Marcel Rapp bleibt viel Arbeit. Die Defensive muss stabiler werden, um die sieben Gegentore in vier Spielen in Zukunft zu vermeiden. Gleichzeitig muss die Offensive die vielen Ballbesitzphasen besser in Torchancen ummünzen. Die kommende Trainingswoche wird sich darauf konzentrieren. Die komplette Kader-Übersicht zeigt, welche Spieler für die anstehenden Aufgaben zur Verfügung stehen.
