FC St. Pauli zeigt Solidarität nach Berliner CSD-Anschlag

Der FC St. Pauli hat nach dem Anschlag auf den Christopher-Street-Day (CSD) in Berlin seine Verbundenheit mit der LGBTQI+-Gemeinschaft bekräftigt. Der Zweitligist rief dazu auf, beim Hamburger CSD ein Zeichen gegen Hass zu setzen. Der Verein, der in der abgelaufenen Saison mit 26 Punkten den 18. Platz in der 2. Bundesliga belegte, betonte die Bedeutung von Gemeinschaft in schwierigen Zeiten.

Was ist passiert?

Am Samstagabend war der Berliner CSD nach einem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag abgebrochen worden. Ein Van war in eine Menschenmenge gefahren, dabei wurde mindestens eine Frau getötet und mehrere Menschen verletzt. Der FC St. Pauli verurteilte den Angriff und äußerte seine Anteilnahme für die Opfer.

Warum ist das für den FC St. Pauli wichtig?

Der Verein hat eine lange Tradition der Unterstützung für die LGBTQI+-Bewegung. Bereits seit Jahren ist der Club beim Hamburger CSD mit einem eigenen Wagen vertreten. Die Spieler und Verantwortlichen betonten, dass Hass gegen queere Menschen eine reale Bedrohung sei und es jetzt umso wichtiger sei, gemeinsam Haltung zu zeigen.

Was kommt als Nächstes?

Der FC St. Pauli wird am kommenden Samstag beim Hamburger CSD mit einem eigenen Wagen teilnehmen. Der Verein ruft alle Fans auf, gemeinsam Flagge zu zeigen – egal ob mit Regenbogen-, Totenkopf- oder Progress-Pride-Flagge. Das nächste Spiel der Mannschaft findet am 6. Februar 2027 gegen den 1. FC Kaiserslautern statt.