FC St. Pauli hat am siebten Spieltag der 2. Bundesliga einen wichtigen Heimsieg eingefahren. Das Team von Trainer Marcel Rapp besiegte den Karlsruher SC am 11. Oktober mit 2:0 und kletterte damit in der Tabelle auf den siebten Platz.

Abdoulie Ceesay brachte die Mannschaft in der 32. Minute in Führung, nachdem Connor Metcalfe den Vorarbeit geleistet hatte. Kurz nach der Pause, in der 52. Minute, sorgte Lars Ritzka nach Vorlage von Eric Smith für die beruhigende Vorentscheidung. „Ben Voll hat mir heute morgen gesagt, dass er das Gefühl hat, dass ich scoren werde“, sagte der Torschütze nach dem Spiel.

Rapp lobt erste Halbzeit

Trainer Marcel Rapp zeigte sich mit der Leistung, besonders in der Anfangsphase, sehr zufrieden. „Gerade in der ersten Hälfte war es eines unserer besseren Spiele, wir konnten uns viele Chancen herausspielen“, analysierte er. Die Mannschaft agierte trotz nur 36 Prozent Ballbesitz effizient und ließ dem Gegner kaum klare Torchancen. Torhüter Ben Voll musste nur einmal entscheidend eingreifen, um die weiße Weste zu bewahren.

Der Sieg festigt die positive Entwicklung der letzten Wochen. St. Pauli ist in den letzten fünf Ligaspielen ungeschlagen und holte dabei zwei Siege und drei Unentschieden. Mit nun zehn Punkten aus sieben Spielen hat das Team den Anschluss an die obere Tabellenhälfte gefunden. Topscorer der Saison ist weiterhin Abdoulie Ceesay, der gegen Karlsruhe sein drittes Saisontor erzielte.

Blick auf Hannover

Die nächste Aufgabe wartet bereits am kommenden Spieltag. St. Pauli reist zum Auswärtsspiel bei Hannover 96, das derzeit auf dem 13. Platz steht. Ein weiterer Erfolg könnte die Mannschaft noch weiter nach vorne bringen. Für Karlsruher SC, der nach der Niederlage auf dem vorletzten Rang verharrt, geht es daheim gegen Darmstadt um dringend benötigte Punkte.

Die Mannschaft von Maximilian Senft hatte zwar mit 1,02 zu 0,36 die höhere erwartete Torgefährlichkeit, konnte diese aber nicht in Treffer ummünzen. Ein umstrittenes Foul an Marcel Franke und eine gelbe Karte für Branimir Hrgota waren weitere Randnotizen des Spiels. St. Pauli geht mit gestärktem Selbstvertrauen in die Vorbereitung auf das Duell in Niedersachsen.

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