Verletzung und Reha

Mathias Pereira Lage (29) zog sich im April eine schwere Knieverletzung mit Kreuzbandriss zu. Am 22. April hatte sich der 29-Jährige am linken Knie verletzt. Nur einen Tag später wurde er im Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) bereits operiert. Seitdem kann er seinen Kollegen nur von der Tribüne zusehen.

Rapps Einschätzung

Bei der Pressekonferenz vor der DFB-Pokalpartie gegen Rot-Weiss Essen am Freitag äußerte Trainer Marcel Rapp (47) seine Besorgnis: „Ich nehme ihn als Supermenschen wahr, der Gas gibt, der für andere da ist.“ Er betonte den Teamgeist und das Interesse an anderen: „Ich habe ihn gesehen, wie er bei der U23 auf der Tribüne saß und zuguckte… Er sagt: ‚Ja, ich liebe Fußball.‘ Das kann ja nicht wahr sein, dass so ein Spieler so lange ausfällt. Ich würde fast von tragisch sprechen. Ich glaube, er ist ein richtig guter Mensch.“ Rapp ist überzeugt von seiner sportlichen Stärke: „Ich habe ein paar Spiele von ihm gesehen. Er ist ein guter Spieler.“

Unterstützung des Vereins

Rapp kündigte volle Unterstützung im Heilungsprozess an: „Wir werden alles dafür tun, dass er gesund wird, er wird die totale Unterstützung kriegen.“ Er betonte, dass es sich nach wie vor um eine schwere, langfristige Verletzung handelt. „Wenn wir den auf den Platz und die Kabine kriegen, haben wir einfach einen riesengroßen Mehrwert.“

Ausblick

Wie lange Pereira Lage noch im Team der Braun-Weißen fehlen wird, konnte Rapp noch nichts Genaueres sagen. Er sei im Zeitplan, doch die genaue Dauer bleibt unklar. Die Mannschaft bleibt jedoch optimistisch, dass der Spieler bald wieder einsatzfähig sein wird.