FC St. Pauli hat den 33‑jährigen Branimir Hrgota ablösefrei verpflichtet, um das Offensivpotenzial im Abstiegskampf zu stärken. Der ehemalige Fürth‑Kapitän, der 70 Tore für den Club erzielte, unterschrieb am 5. Juli 2026 und wird voraussichtlich im zentralen offensiven Mittelfeld oder als Mittelstürmer eingesetzt.

Was bedeutet die Verpflichtung für St. Pauli?

Der Transfer bringt nicht nur 70 Bundesliga‑Tore, sondern auch langjährige Führungserfahrung. Trainer Marcel Rapp lobte Hrgotas Raum‑ und Technikverständnis und betonte seine Bereitschaft, auch Defensivaufgaben zu übernehmen. Sportchef Andreas Bornemann sieht in seiner Flexibilität einen klaren Mehrwert für das Offensivspiel.

Wie passt Hrgota ins aktuelle Kader?

Derzeit steht FC St. Pauli auf dem 18. Tabellenplatz der Bundesliga mit 26 Punkten, 6 Siege, 8 Unentschieden und 20 Niederlagen aus 34 Spielen. Das Team hat in den letzten fünf Partien kein einziges Mal gewonnen (LLLLL) und verlor zuletzt 1:3 gegen den VfL Wolfsburg am 16. Mai 2026. Hrgotas Erfahrung aus Relegationsspielen könnte hier entscheidend sein.

Welche Erwartungen hat der Verein?

Bornemann betonte, dass Hrgota mit seiner Erfahrung in Drucksituationen und seiner Fähigkeit, entscheidende Tore zu erzielen, die Offensivoptionen deutlich erweitert. Der Schwede, der früher für Gladbach und Frankfurt spielte und 138 Bundesliga‑Einsätze vorweisen kann, sieht in Hamburg eine neue Aufgabe und betont seine Verbundenheit zum Millerntor.

Was sagt Hrgota selbst?

„Ich habe oft genug am Millerntor gespielt, um zu wissen, dass der FC St. Pauli ein besonderer Klub ist“, erklärte Hrgota. „Die sportliche Perspektive und der Plan der Verantwortlichen passen zu mir, deshalb fiel die Entscheidung leicht.“ Seine Worte unterstreichen die Motivation, die er in die aktuelle Saison einbringen will.

Wie geht es nach dem Transfer weiter?

Mit Hrgota im Kader hofft St. Pauli, die Defensive zu stabilisieren und gleichzeitig mehr Tore zu erzielen. Die aktuelle Bilanz von 29 erzielten und 60 kassierten Toren (‑31 Tordifferenz) zeigt den Handlungsbedarf. Der Club bleibt 63 Punkte hinter dem Spitzenreiter Bayern München zurück, doch die neue Offensivkraft könnte den Unterschied in den letzten Spielen ausmachen.