FC St. Pauli hat am Dienstag den erfahrenen Offensivspieler Branimir Hrgota von Greuther Fürth verpflichtet. Der 33‑jährige Schwede wechselt ablösefrei ans Millerntor und unterschreibt einen noch nicht genannten Vertrag.
Was bedeutet die Verpflichtung für den Kader?
Hrgota bringt 355 Profi‑Einsätze in Deutschland mit, darunter 138 Bundesliga‑Spiele. In seiner Karriere erzielte er 87 Tore und bereitete 48 weitere vor. Trainer Marcel Rapp betont, dass der ehemalige Kapitän nicht nur im Angriff, sondern auch defensiv Akzente setzen kann. "Er ist ein Leader, der weiß, worauf es in dieser Liga ankommt", sagte Rapp nach der Unterzeichnung.
Warum wählte St. Pauli Hrgota?
Sportchef Andreas Bornemann erklärte, dass Hrgotas Flexibilität das Offensivspiel deutlich erweitert. Der Schwede kann sowohl als Mittelstürmer als auch im freien Sturm agieren, was dem Team mehr taktische Optionen gibt. In einer Saison, in der St. Pauli mit 29 Toren und 60 Gegentoren (‑31 Differenz) kämpft, könnte seine Erfahrung den Unterschied machen.
Wie passt Hrgota ins aktuelle Bild?
Der Klub steht derzeit 18. in der Bundesliga mit 26 Punkten aus 34 Spielen (6 S‑8 U‑20 N) und hat die letzten fünf Partien verloren (LLLLL). Das letzte Ergebnis war eine 1‑3‑Niederlage gegen VfL Wolfsburg am 16. Mai 2026. Hrgotas Ankunft kommt also in einer kritischen Phase, in der jede Offensivkraft zählt, um den Abstand zu den Spitzenplätzen zu verkleinern – aktuell 63 Punkte hinter Bayern München.
Was erwartet die Fans?
Hrgota, der seit 2012 in Deutschland spielt, hat bereits für Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt und Greuther Fürth getroffen. Seine Vielseitigkeit und Führungsqualitäten sollen nicht nur das Spielfeld, sondern auch das Dressing‑Room‑Klima stärken. Die Fans hoffen, dass er mit seiner Erfahrung die lange Durststrecke beendet und das Team wieder in die Offensive führt.
Ausblick auf die kommende Saison
Nach den jüngsten Niederlagen plant Trainer Marcel Rapp, Hrgota sowohl als Zielspieler für Flanken als auch als Anspielstation im kurzen Passspiel einzusetzen. Die genauen Einsatzzeiten bleiben offen, doch die Erwartung ist klar: mehr Tore, mehr Druck auf die gegnerische Abwehr und ein Stück mehr Stabilität im Kampf gegen den Abstieg.
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