FC St. Pauli hat am Dienstagabend Branimir Hrgota offiziell verpflichtet – ein Transfer, der sofort für Aufsehen sorgt. Der 30‑jährige Schwede kommt ablösefrei von SpVgg Greuther Fürth und soll das offensive Mittelfeld neu beleben.
Wer ist Branimir Hrgota?
Hrgota ist ein erfahrener Offensivmittelfeldspieler, der seit 14 Jahren in Deutschland aktiv ist. In 195 Zweitliga‑Spielen erzielte er 58 Treffer und bereitete 35 weitere vor, während er in 138 Bundesliga‑Einsätzen 21 Tore und 13 Vorlagen beisteuerte. Seine Karriere führte ihn über J‑Södra IF, Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt bis nach Fürth, wo er sieben Jahre Kapitän war.
Warum der Transfer für St. Pauli wichtig ist?
Der Club hat nach dem Abgang von Danel Sinani dringend kreative Verstärkung nötig. Hrgota liefert nicht nur Spielwitz, sondern auch Führungserfahrung – ein Plus, das Andreas Bornemann in der offiziellen Mitteilung betonte. Seine Flexibilität im Offensivspiel eröffnet neue taktische Optionen, gerade wenn die Mannschaft aktuell am Tabellenende kämpft.
Wie passt Hrgota in die aktuelle Situation?
St. Pauli steht derzeit 18. in der Bundesliga mit 26 Punkten (6 S, 8 U, 20 N) und hat in den letzten fünf Spielen 0‑0‑5 verloren, zuletzt 1‑3 gegen VfL Wolfsburg am 16. Mai 2026. Mit nur 29 Toren und 60 Gegentoren (-31 Differenz) braucht das Team dringend Offensivunterstützung. Hrgota könnte helfen, die Trefferquote zu erhöhen und die Defensive zu entlasten.
Was bedeutet das für die kommenden Wochen?
Der neue Spieler wird voraussichtlich im nächsten Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth starten – ein emotionales Duell, da er dort sieben Jahre verbrachte. Sollte er sofort seine Erfahrung einbringen, könnte St. Pauli zumindest die Niederlagenserie stoppen und vielleicht den Abstand zu den Spitzenteams, die 63 Punkte vor ihnen liegen, verringern.
Welche nächsten Schritte sind geplant?
Trainer Timo Holtz muss Hrgota schnell in das aktuelle System integrieren. Gleichzeitig arbeitet das Management daran, weitere Abgänge zu kompensieren, nachdem Hauke Wahl, Karol Mets und Nikola Vasilj bereits das Team verlassen haben. Der Transfer könnte den Grundstein für ein stärkeres Mittelfeld legen, das in den letzten Spielen dringend fehlt.
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