Der FC St. Pauli profitiert vom Zwangsabstieg des TSV 1860 München in die Regionalliga. Der TSV 1860 München muss runter in die Regionalliga. Das ist seit Mittwoch sicher. Der Klub konnte bis zum Ablauf der Frist am Mittwoch (17.00 Uhr) keinen Nachweis über die Deckung einer fehlenden Etat-Summe von 2,7 Millionen Euro erbringen und hat als Folge keine Lizenz für die 3. Liga erhalten. Der FC St. Pauli profitiert davon. Durch den Zwangsabstieg von 1860 bleibt der TSV Havelse in der 3. Liga, wodurch wiederum die eigentlich abgestiegene U23 von St. Pauli doch noch die Klasse in der Regionalliga Nord hält. St. Pauli-Präsident Oke Göttlich scheint trotzdem Mitgefühl mit den Münchnern zu haben. Auf Instagram teilte er ein Video des BR, indem sich ein Fan in Rage redete. "Das ist mein Appell an alle Klubs da draußen: Verkauft euch nicht aus Not. 50+1 ist unser größtes Schutzschild", so der Fan. "Wir sind das größte Beispiel dafür, dass 50+1 wichtig ist und wie schlimm das hier werden kann." Investor Hasan Ismaik hatte zuvor sein Darlehen gekündigt, das den Klub hätte retten können.