FC St. Pauli hat am Donnerstag den Wechsel von Manolis Saliakas zu Olympiakos Piräus bestätigt – der Kiezklub erhält eine Ablösesumme von etwa 1,5 Millionen Euro. Der 29-jährige Rechtsverteidiger, der seit vier Jahren 120 Pflichtspiele für den Millerntor-Klub bestritt, kehrt nach seiner ersten Vaterschaft in seine Heimat zurück.
Was genau ist passiert?
Nach einer kurzen Gerüchtephase, die in den letzten 24 Stunden plötzlich an Dynamik gewann, fehlte Saliakas beim Training in Flachau. Am Freitag, 10 Uhr, folgte die offizielle Bekanntgabe, dass Olympiakos Piräus eine Ablöse von rund 1,5 Millionen Euro bot. Sein Vertrag lief noch bis zum Sommer 2027, doch beide Seiten einigten sich schnell auf eine Lösung.
Warum ist der Abgang bedeutsam für den Kiezklub?
Der Rechtsverteidiger war nicht nur ein fester Starter, sondern auch ein Symbol einer erfolgreichen Phase. In der Saison 2024/25 erzielte er das erste Millerntor-Tor seit 13 Jahren gegen Holstein Kiel. Trotz seiner ruhigen Art abseits des Platzes zeigte er stets hohen Einsatz, was die Fans am Millerntor begeisterte. Sportchef Andreas Bornemann lobte ihn öffentlich und betonte, dass der Wechsel nachvollziehbar sei, da Saliakas die Chance hat, international für seinen alten Verein zu spielen.
Wie sieht die aktuelle Situation von FC St. Pauli aus?
Der Verein steht nach der Saison 2025 auf dem 18. Tabellenplatz der Bundesliga mit 26 Punkten, 6 Siegen, 8 Unentschieden und 20 Niederlagen. Das Torverhältnis liegt bei 29 erzielten und 60 kassierten Toren (-31 Differenz). Das letzte Spiel endete am 16. Mai 2026 mit einer 1:3-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg, und die jüngste Form ist mit zwei Niederlagen in Folge (LL) wenig ermutigend.
Was erwartet den Kiezklub in Zukunft?
Bornemann deutete an, dass ein Ersatz für Saliakas bald vorgestellt werden könnte. Im System von Trainer Marcel Rapp gibt es bereits einige rechte Verteidiger, jedoch ist Arkadiusz Pyrka derzeit die einzige Option. Der Klub wird versuchen, die Lücke schnell zu schließen, um die defensive Stabilität zu wahren und den Abstiegskampf zu unterstützen.
Wie geht es für Saliakas weiter?
In Piräus wird Saliakas voraussichtlich sofort in die Startelf integriert, wo er seine internationale Erfahrung einbringen kann. Der Wechsel bietet ihm die Möglichkeit, in der griechischen Super League zu glänzen und möglicherweise wieder für die Nationalmannschaft nominiert zu werden. Für FC St. Pauli bleibt die Herausforderung, die entstandene Lücke zu füllen und den Kampf um den Klassenerhalt fortzusetzen.
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