FC St. Pauli hat im Trainingslager in Österreich eine Besonderheit erlebt, die selbst Profis zum Schmunzeln bringt. Louis Oppie musste sich erneut mit falschen Aussprachen seines Nachnamens auseinandersetzen – diesmal beim Testspiel gegen HNK Gorica. Der Stadionsprecher hatte ihn kurzzeitig als „Louis Oppije“ angekündigt, bevor Sportchef Andreas Bornemann eingriff und die korrekte Version durchsetzte. Für Oppie ist das längst Routine, wie er am Rand des Lagers in Flachau verriet.
Warum der Nachname von Louis Oppie für Verwirrung sorgt
„Opier, Opi, Oppi – keine Ahnung, da waren ganz wilde Sachen dabei“, erklärte Oppie lachend. Die Liste der falschen Varianten ist lang, doch eine bestimmte Fehlinterpretation sticht besonders heraus: „Zu Bielefeld-Zeiten hat mich irgendwann einer Oppenheimer genannt.“ Die ungewöhnliche Version gefiel ihm schließlich sogar so gut, dass sie sich bei einigen Fans und Medien durchsetzte. „Am Anfang dachte ich so: Was soll das denn? Aber irgendwann fand ich es ganz cool so.“ Die Verwirrung um seinen Namen ist für Oppie mittlerweile ein Running Gag. „Man gewöhnt sich dran“, sagt der 24-Jährige. Besonders in Österreich, wo er aktuell mit dem Team trainiert, sei die Situation nochmal neu. Doch selbst hier habe sich die Aussprache schnell eingespielt – dank des Eingreifens von Sportchef Bornemann beim Stadionsprecher.
Die Stimmung im Team ist „sehr, sehr gut“
Neben der kleinen Namenspanne läuft alles nach Plan im Trainingslager. Oppie schwärmt von der aktuellen Atmosphäre: „Es war selten so, dass schon im Trainingslager so eine gute Stimmung war.“ Das gelte auch für die Neuzugänge, die sich sofort integriert hätten. „Die sind gefühlt nicht wie Neuzugänge, die sind direkt so mit dabei, als ob sie letztes Jahr schon mit hier gewesen wären.“ Auch Mathias Rasmussen, der neue Trainer, trage maßgeblich zur positiven Stimmung bei. „Durch einen Wechsel auf dieser Position ändert sich ja alles“, erklärt Oppie. Der Däne habe „neuen Schwung“ in die Mannschaft gebracht, etwa durch mehr spielnahe Einheiten. „Alle haben noch mehr Bock als sowieso, in der neuen Saison anzugreifen“, sagt der Stürmer.
Spiel- statt Medizinballtraining: Mehr Spaß, gleiche Intensität
Die Trainingseinheiten unter Rasmussen bestehen laut Oppie größtenteils aus Spiel- und Wettbewerbsformen – ein deutlicher Unterschied zu früheren Jahren. „Da bin ich auch sehr froh drüber, weil es schon so deutlich mehr Spaß macht.“ Die Intensität bleibe dabei unverändert hoch, doch die spielerische Herangehensweise sorge für mehr Motivation. „Man sieht, dass es nicht nur entspannt ist, sondern dass es schon gut zur Sache geht. Das merkt man auch an den eigenen Beinen.“ Am Freitag steht für Oppie und Co. ein besonderes Testspiel an: Gegen den Tabellensechsten der abgelaufenen Premier-League-Saison, den AFC Bournemouth, muss sich die Mannschaft beweisen. „Wenn man die Qualität von der Mannschaft sieht, ist das schon eine sehr, sehr, sehr hohe Messlatte“, urteilt Oppie. Die Vorbereitung auf die neue Saison läuft damit auf Hochtouren – und die Stimmung bleibt top.
League standing: FC St. Pauli liegt aktuell auf dem 3. Platz in der 2. Bundesliga mit 0 Punkten.
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