FC St. Pauli trifft am Samstag um 13:30 Uhr im Millerntor-Stadion auf den aktuellen Tabellenzweiten 1. FC Nürnberg. Das Spiel am zehnten Spieltag der 2. Bundesliga verspricht ein packendes Spitzenduell zu werden, bei dem St. Pauli als Tabellensiebter mit 12 Punkten aus neun Spielen antritt.

Die Mannschaft geht mit einer Serie von vier Unentschieden in die Partie. Das letzte Spiel gegen den SV Darmstadt 98 endete torlos 0:0. Davor gab es ein 1:1 in Hannover, einen 2:0-Heimsieg gegen Karlsruhe und ein 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach. Diese Serie spiegelt die aktuelle Position wider: St. Pauli steht mit 12 Punkten aus neun Spielen auf Platz sieben der Tabelle. In den letzten fünf Ligaspielen blieb die Mannschaft ungeschlagen, mit einem Sieg und vier Unentschieden. Die Bilanz von zwei Siegen, sechs Unentschieden und einer Niederlage in dieser Saison führte zu elf eigenen Toren bei nur neun Gegentreffern.

Aufstellung und Form

In der letzten Partie wurde eine 3-4-1-2-Formation mit Ben Voll im Tor gespielt. Die Dreierkette bildeten David Nemeth, Eric Smith und Lars Ritzka. Im Mittelfeld agierten Arkadiusz Pyrka, Mathias Rasmussen, Joel Fujita und Louis Oppie, während Connor Metcalfe hinter den Stürmern Youssoupha Niang und Abdoulie Ceesay spielte. Ceesay ist mit vier Saisontreffern in sieben Einsätzen aktuell bester Torschütze des Teams. Sein letztes Tor erzielte er beim 1:1 in Hannover am Samstag 17. Oktober.

Die Gäste aus Nürnberg kommen nach einem 4:4 gegen den VfL Wolfsburg und einem 1:1 gegen Energie Cottbus. Sie spielten zuletzt in einer 4-2-3-1-Formation mit Torhüter Jan Reichert, den Verteidigern Tim Janisch, A. Kalogeropoulos, Fynn Otto und Eric Porstner sowie dem defensiven Mittelfeldduo Adam Marhiev und J. Fernandez. Im Angriff waren Rayan Ghrieb, Julian Justvan, M. A. Zoma und Piet Scobel.

St. Pauli ist in den letzten fünf Ligaspielen ungeschlagen, verzeichnete dabei aber vier Remis. Die Defensive hält mit nur neun Gegentoren gut, doch die Offensive sucht nach mehr Durchschlagskraft. Die nächsten Aufgaben im Spielplan werden zeigen, ob die Kiezkicker die Serie von Punkteteilungen in Siege ummünzen können. Das Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten Nürnberg am Samstag 31. Oktober bietet dafür die ideale Gelegenheit. Ein Sieg könnte helfen, den Rückstand von 13 Punkten auf Tabellenführer Hertha BSC zu verringern.