FC St. Pauli testet am Samstag in Babelsberg die neue Startelf, während das Karl‑Liebknecht‑Stadion sein 50‑jähriges Jubiläum feiert. Trainer Marcel Rapp nutzt das Spiel, um Branimir Hrgota die Trikotnummer 10 zu geben und weitere Neuzugänge einzusetzen.
Was geschah beim Testspiel?
Der Nordost‑Regionalligist SV Babelsberg 03 lud zum Festspiel ein, das fast ausverkauft war. In einem lockeren Rahmen gewann St. Pauli das Spiel, wobei die neue Zehn – Hrgota, Marcus Mathisen (Nummer 6) und Sam Klein (Nummer 22) – ihre ersten Minuten sammelte. Rückkehrer Scott Banks und Erik Ahlstrand wechselten die Rückennummern, um Platz für Taichi Hara (Nummer 18) und Mathias Rasmussen (Nummer 20) zu schaffen.
Warum ist das für St. Pauli wichtig?
Der Test gibt Rapp die Chance, das Zusammenspiel der neuen Offensivkräfte zu prüfen. Hrgota, 33, kam von Fürth und soll Kreativität sowie Abschlussstärke einbringen. "Erst muss ich die Jungs kennenlernen", sagte der Schwede. Gleichzeitig zeigen die Nummernwechsel, dass das Team bereits für die Saison 2026/27 strukturiert wird – ein Schritt, der angesichts der aktuellen Lage im Wettbewerb nötig ist.
Wie passt das in die aktuelle Saison?
Aktuell liegt FC St. Pauli auf dem 18. Tabellenplatz der Bundesliga mit 26 Punkten, 6 Siegen, 8 Unentschieden und 20 Niederlagen aus 34 Spielen, zuletzt eine Niederlagen‑Reihe (LLLLD). Die Mannschaft hat bisher 29 Tore erzielt und 60 kassiert, ein Minus von 31. Sie stehen 63 Punkte hinter dem Spitzenreiter Bayern München. Das nächste Pflichtspiel ist ein Auswärtstrip gegen Hannover 96 am 17. Oktober 2026.
Was steht danach an?
Nach Babelsberg folgt ein Trainingslager in Flachau, Österreich (17.–26. Juli). Dort trifft St. Pauli am 19. Juli gegen den kroatischen Erstligisten HNK Gorica und am 24. Juli auf den Premier‑League‑Verein AFC Bournemouth. Der Saisonauftakt am Millerntor ist für den 1. August gegen den spanischen Aufsteiger Deportivo La Coruña geplant. Diese Spiele dienen als weitere Prüfsteine für die neue Mannschaftsstruktur.
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