FC St. Pauli verlor am Sonntag das Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg mit 1:3 und beendete damit eine zweimonatige Serie ohne Niederlage. Ein frühes Eigentor von Eric Smith in der siebten Minute gab die Richtung vor, und trotz eines Ausgleichstreffers von Abdoulie Ceesay drehte der Gastgeber die Partie nicht.

Der Spielverlauf

St. Pauli startete mit einer 3-4-1-2-Formation unter Trainer Marcel Rapp, doch die frühe Führung der Gäste durch Smiths Eigentor war ein schwerer Schlag. Die Mannschaft von Miroslav Klose, die in der Tabelle auf dem zweiten Platz steht, ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. St. Pauli schoss insgesamt 24-mal, traf aber nur siebenmal das Tor. In der 58. Minute gelang der verdiente Ausgleich: Arkadiusz Pyrka flankte präzise auf Abdoulie Ceesay, der mit seinem vierten Saisontor in sieben Einsätzen zum 1:1 traf.

Die Hoffnung währte nur kurz. Dreizehn Minuten später nutzte der frisch eingewechselte Sigurd Haugen eine Schwächephase der St. Pauli-Abwehr und machte es 1:2. In der Nachspielzeit setzte Marc Kornwachs Barjuan nach Vorarbeit von Eric Porstner noch einen Punkt mit dem 1:3. „Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, gegen den Ball und mit dem Ball, und wir hatten unfassbar viele Chancen“, sagte Marcel Rapp. „Es war dann ein bisschen billig, wie die Gegentore fallen, unsere Chancen haben wir dann vergeben.“ Der Trainer betonte, dass seine Mannschaft die Kontrolle hatte, aber die Effizienz in den entscheidenden Momenten fehlte.

Wo es St. Pauli hinzieht

Mit dieser Niederlage rutscht St. Pauli nicht aus den mittleren Rängen der 2. Bundesliga. Das Team steht mit 12 Punkten aus neun Spielen weiterhin auf Platz acht. Die Tordifferenz von plus zwei (11:9) bleibt positiv, doch der Rückstand auf Spitzenreiter Hertha BSC beträgt nun 16 Zähler. Die jüngste Formkurve zeigt mit einem Sieg, drei Unentschieden und einer Niederlage aus den letzten fünf Partien eine gewisse Stagnation. Nürnberg festigte mit dem Sieg hingegen den zweiten Tabellenplatz und liegt nun nur noch zwei Punkte hinter Hertha BSC.

Die Aufstellung gegen Nürnberg und die aktuelle Tabelle sind online einsehbar. Der nächste Auftritt steht bereits am kommenden Sonntag an. Dann reist St. Pauli zum Tabellenfünften, dem 1. FC Magdeburg. Der Anpfiff in der Avnet-Arena ist für 13:30 Uhr angesetzt. Für St. Pauli geht es darum, die positive Leistung aus Teilen des Nürnberg-Spiels in ein besseres Ergebnis umzuwenden.

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FC St. Pauli: letzte 8 Ligaspiele, ältestes zuerst (2 Siege, 4 Unentschieden, 2 Niederlagen)
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Nur FC St. Pauli: Gesamtpunkte nach jedem der 10 Ligaspiele dieser Saison (12 Punkte). Gestrichelte Linie: das maximal Mögliche.